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Giersch – vitale Grünkraft aus dem Garten

Mit unverwüstlicher Lebenskraft wuchert er durch den Garten, der Giersch und vielleicht denken Sie jetzt: „Oh je, ich habe vergeblich versucht ihn loszukriegen…“ Seien Sie froh! Denn die Liste der positiven Wirkungen dieser Heilpflanze ist lang und Giersch wird nicht umsonst als die „nützlichste der Speisepflanzen“ bezeichnet. Deshalb sollte die Frage nicht sein „Wie krieg ich ihn aus dem Garten raus“, sondern „Wie krieg ich ihn in den Garten rein!“

Falls Sie immer noch zweifeln, schauen Sie sich seine Eigenschaften an:

  • harntreibend, harnsäurelösend
  • vitamin- und mineralstoffspendend
  • entzündungshemmend
  • verdauungsanregend
  • reinigend
  • vitalisierend

Na, überzeugt? Und er lässt sich vielfältig verwenden:

  • frisch im Salat (hier sind die jungen Blätter besonders lecker)
  • als erfrischende Limonade (mit Apfelsaft/Wasser aufgießen und mit Zitrone abschmecken, frische Pfefferminze passt gut dazu)
  • als Tee (hilft bei Rheuma und Gicht)
  • als Beigabe zum Spinat (mit Brennnesseln und Bärlauch)
  • als Giersch-Würzsalz
  • und …und…

Falls Sie Giersch noch nicht kennen:

Er hat dreigeteilte Blätter (deshalb hieß er früher auch Dreiblatt), viele dieser Blätter bestehen wieder aus dreigeteilten Blättchen. Sein Blattstil ist kräftig, knackig und sieht im Querschnitt dreieckig aus. Die ganz jungen Blätter sind hellgrün, eng und kreisförmig zusammengefaltet.

Ende Mai, Anfang Juni zeigt er seine weißen Schirmblüten, über die sich auch die Bienen freuen. Aus diesen Blüten entwickeln sich im Herbst winzige Früchte, die als schmackhaftes Gewürz verwendet werden können.

 (Text. Christine Hack)

Von Naturheilverein Echazaue Wannweil

Wir schreiben regelmäßig kleine Blogartikel für euch. Über Feedback, Vorschläge und Anregungen freuen wir uns sehr. Gerne eine Mail an: info@naturheilverein-wannweil.de schreiben

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